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Pressemitteilung Bürgermeister aus der Ilisu-Region (Türkei) fordern von deutscher Baufirma und Bundesregierung Ausstieg aus Staudammprojekt Bürgermeister und Vertreter lokaler Bürgerinitiativen haben heute in Berlin bei einer von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation WEED durchgeführten Pressekonferenz vor den gravierenden Folgen des geplanten Ilisu-Megastausees in der Südosttürkei gewarnt. Für die Mehrzahl der Betroffenen würde die Realisierung des Projekts große Armut und Entwurzelung bedeuten. Nur eine Minderheit der Bevölkerung befürworte daher den Damm. Mit der Vergabe einer Hermesbürgschaft würde die Bundesregierung mitschuldig an Umweltzerstörung, der Vernichtung von Kulturgütern und der Verelendung großer Bevölkerungsteile. |
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Aus Anlass des von der UNO ausgerufenen Solidaritätstages mit Folteropfern am 26. Juni hat der Menschenrechtsverein IHD eine Kundgebung in Ankara abgehalten. Wie der IHD-Vorsitzende in einem Redebeitrag betonte, werde in der Türkei aller internationaler Abkommen und Verbote zum Trotz weiter gefoltert und die Folterer und Befehlsgeber geschützt. Deutlich sei dies insbesondere bei den Vorfällen in Diyarbakir im Frühjahr geworden, bei denen über 500 Personen, davon viele Minderjährige, nach der Festnahme gefoltert worden seien. |
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